Naturschutzmaßnahmen, Regionalentwicklung, Bildungsarbeit – ein breites Aufgabenspektrum

Der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. setzt naturschutzfachliche Planungen (z.B. das Bayerische Arten- und Biotopschutzprogramm, das Landschaftspflegekonzept Bayern, Landschaftspläne, Pflege- und Entwicklungspläne) um und regt neue Projekte bei den Gemeinden und Behörden an. Dabei konkretisieren wir die Planungen, begutachten die einzelnen Flächen, erläutern den betroffenen Eigentümern unsere Vorstellungen und beraten diese hinsichtlich staatlicher Förderprogramme. Hier sorgen wir gleichzeitig für einen effizienten und ökologisch zielgerichteten Einsatz von staatlichen Fördermitteln.

Die praktischen Arbeiten auf den Biotopflächen werden hauptsächlich von ortsansässigen Landwirten in Zusammenarbeit mit den Maschinenringen ausgeführt. Damit kann mittlerweile eine Vielzahl von Landwirten ein wichtiges Zusatzeinkommen für ihren Betrieb erwirtschaften.
Durch die Umsetzung der naturschutzfachlichen Planungen wird nicht nur ein Beitrag zum Arten- und Biotopschutz, sondern auch zum Erhalt unserer charakteristischen Kulturlandschaft geleistet. Als wichtiges Instrument für die Umsetzung naturschutzfachlicher Ziele nimmt die Vermarktung heimischer Produkte, wie zum Beispiel das „Altmühltaler Lamm“, einen wichtigen Stellenwert ein: „Naturschutz geht durch den Magen“.

Bei unseren Projekten arbeiten wir eng mit den Naturschutz-, Landwirtschafts- und Wasserwirtschaftsbehörden sowie mit den Naturschutzverbänden und dem Bayerischen Bauernverband zusammen. Dabei versuchen wir, die verschiedenen Zielvorstellungen und Ansprüche zu harmonisieren, um damit Natur- und Umweltschutz mit hoher Effizienz zu praktizieren. Bei vielen Projekten spielt das Instrument der Bodenneuordnung zur konkreten Umsetzung der naturschutzfachlichen Ziele auf der Fläche eine herausragende Rolle.

Das klassische Arbeitsfeld hat sich mittlerweile deutlich erweitert. Gezielte Regionalentwicklung auf der Grundlage von EU-Förderprogrammen, die Umsetzung der Ziele der Agenda 21 und ökologische Bildungsarbeit bilden inzwischen weitere wichtige Aufgabenbereiche.