Ökologie und Ökonomie – das "Integrierte Naturparkprojekt JuraNatur" 

Grundsatz des Projektes ist die Symbiose von Ökologie, Landschaftsbild und sanftem Tourismus. Neben Arten- und Biotopschutzmaßnahmen spielt der Geotopschutz (z.B. Dolinen – dies sind kraterförmige Einfälle im Jurakarst) eine wichtige Rolle. 

Das Projektgebiet umfasst die Gemeindegebiete von Riedenburg, Essing, Painten, Ihrlerstein und Kelheim.

Wesentliche Projektschwerpunkte:

  • Durchführung von Landschaftspflegemaßnahmen v. a. im Bereich der landschaftstypischen Wacholderheiden und markanter Felsköpfe, wie zum Beispiel die Wiederherstellung von Hutewäldern bei Jachenhausen und im Bereich Thann, die Felsfreistellung über Essing oder die Pflege des Lintlbergs.
  • Umsetzung des Schäferrevierkonzeptes mit Unterstützung der regionalen Schäfereibetriebe, dabei Unterstützung des Regionalvermarktungsprojektes „Altmühltaler Lamm“ und Verbesserung des Triftwegesystems sowie Erschließung neuer Weideflächen.
  • Förderung des „Sanften Tourismus“ durch die Optimierung des Landschaftsbildes wie zum Beispiel die Freistellung der Ruine Rabenstein, die Verschönerung des Landschaftsbildes durch Pflege von zahlreichen Wacholderheiden oder die Erarbeitung von Themenwegen wie den Paintener Schwammerlweg, dem Roßkopfsteig in Deising, dem 3-Burgenweg oder dem Erlebnispfad Juralandschaft in Essing und Ihrlerstein.

Im Rahmen des Projektes werden jährlich Maßnahmen in Höhe von ca. 180.000 € durchgeführt, die primär über das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gefördert werden. Die Mittel kommen weitestgehend den mit der Maßnahmenausführung betreuten Landwirten aus unserer Region zu Gute. Ökologische Maßnahmen dienen damit auch der Einkommensverbesserung der heimischen Landwirtschaft.
  

Lintlberg