Altmühlleiten – ein Naturschutzprojekt von bundesweiter Bedeutung

Das Altmühlleitenprojekt ist ein übergreifendes Naturschutzgroßprojekt des Bundesamtes für Naturschutz. Das Projektgebiet umfasst Teilbereiche des mittleren und des unteren Altmühltals mit seinen Hängen und Seitentälern zwischen Kelheim und Pappenheim. Es erstreckt sich über eine Fläche von knapp 4.000 ha in den drei Landkreisen Kelheim, Weißenburg-Gunzenhausen und Eichstätt.

Wichtigstes Ziel ist es, die bestehenden Wacholderheiden zu erhalten und auf geeigneten Standorten wiederherzustellen. Und zwar so, dass diese Magerrasen auch wirtschaftlich genutzt, d.h. beweidet werden können. Damit hat das Projekt die gleiche Zielrichtung, die man im Altmühltal schon seit vielen Jahren verfolgt: 

  • gefährdete Tier- und Pflanzenarten schützen,

  • das typische Kulturlandschaftsbild mit Wacholderheiden und Trockenrasen erhalten und fördern

  • den landschaftlichen Wert für den Tourismus steigern und

  • ein zusätzliches Standbein für Landwirte durch Landschaftspflegearbeiten schaffen.

All dies steht auf dem Programm für die nächsten Jahre.

Das Projekt hat ein Gesamtbudget von ca. 6,4 Mio. € (Budget Landkreis Kelheim ca. 2,0 Mio. €) mit einer Gesamtdauer von 10 Jahren. 

 

Siehe auch www.altmuehlleiten.de
  
  

Burgberg Randeck